Die Entstehung des Vereines |
Die Gründung des Dampfbahnclubs Aßling hat eine lange Vorgeschichte. Am Anfang der Geschichte steht Karl Donauer, selbstständiger Installateur in Aßling, Karl Donauer ist jedoch kein gewöhnlicher Installateur, sondern ein
Mann, der sich neben seiner Arbeit im eigenen Geschäft an allem interessiert was mit „Mechanik“ zu tun hat. So ist Karl ein Spezialist für Maschinenreparaturen bei allem, bei denen andere Firmen, auch namhafte große Firmen,
längst abgewinkt haben. Ein großes Hobby von Karl ist das Sammeln von alten Uhren – und das Reparieren und Restaurieren dieser Uhren. Mit Können, mit Präzision und einer unwahrscheinlichen Geduld baute er
Teile originalgetreu nach und brachte selbst rostzerfressene Uhren wieder in den genauen Takt. Und noch ein Mann steht am Anfang der Eisenbahn-Geschichte. Paul Reithmeier, ein Deutsch-Amerikaner und unter
Eisenbahnfreunden in der ganzen Bundesrepublik bekannt für seine handgefertigten Dampfloks. Paul Reitmeier baute in Amerika und auch in Bayern Dampfloks für Gartenbahnen. So betreibt er im Bereich Rosenheim Gartenbahnen, die
bei Alt und Jung sehr beliebt waren . Die bekannteste Anlage war beim „Gockl-Wirt aufgestellt. Karl Donauer und Paul Reitmeier sind in den 60er Jahren viel zusammen, da sie das gleiche Hobby verbindet. Alte Maschinen
- im Besonderen auch Dampfmaschinen lassen sie nicht mehr los. Dieser Paul Reitmeier bewegte dann Karl auch dazu, selbst Dampfloks zu bauen.
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1966 begann nun Karl Donauer eine eigene Dampflok zu bauen. Es sollte ein Nachbau einer Reithmaier-Lok, einer südafrikanischen 2 D 2 Schnellzuglok werden. Mit größtem technischen Wissen, handwerklichen Können und der Liebe zum Detail baute Karl die Lok, die noch erstaunliche Leistungen erbringen sollte. |
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Jahre vergingen, lange Zeit konnte er wegen einer schweren Krankheit seinem Hobby nicht nachgehen, erst 1988 wurde die Dampflok betriebsbereit. Inzwischen war auch Karl´s Sohn Karl-Heinz im Betrieb tätig und hatte von seinem Vater alles mitbekommen: Die Liebe zu alten Maschinen, Dampfmaschinen und zur Eisenbahn. |
Im Jahr 1990 haben sich die Donauers und einige Freunde aus der Feuerwehr Aßling zusammengeschlossen und Gleisoval sowie Waggons für einen Zug zu bauen. |
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Die Eisenbahn für den Weihnachtsmarkt In den Jahren 1990 und 1991 nahm ein „Verein“ langsam Konturen an. Bei den häufigen Probefahrten bei den Donauers interessierten sich immer mehr für die Eisenbahn. 1991 wurde das Gleisoval fertiggestellt. Im gleichen Jahr fuhr zum Aßlinger Weihnachtsmarkt dann die selbstgebaute Dampflok ihre ersten Runden auf dem Dorfanger. Die Kinder, die mitfahren durften, hatten ihre helle Freude. Durch diese Fahrten kam der Zug dann auch gleich zu einem klangvollen Namen, dem „Anger-Express“
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Das Auf- und Abbauen der mobilen Anlage sowie der Betrieb war mit viel Arbeitsaufwand verbunden. Dies wurde von der Feuerwehr Aßling, nämlich von Feuerwehrmitgliedern, die einen Draht zu diesem Hobby hatten, geleistet. Es dauerte nun nicht lange, dass der „Anger-Express“ im gesamten südöstlichen Oberbayern bekannt wurde. Von vielen Vereinen wurde der Zug „angefordert „ und so fuhr er an vielen Orten in Oberbayern bei den verschiedensten Veranstaltungen |
Die Gründung des Vereines So schön und ungewöhnlich der Anger Express ist, so ungewöhnlich wurde der Verein gegründet, nämlich auf der Autobahn. Am Samstag, den 08. Juni 1992 fuhren Karl
Donauer, Karl-Heinz Donauer, Theo Riesch, Helmut Peetz, Franz Fiedler und Leonhard Rieder mit dem VW-Bus ins Dampfbahnmuseum Neuenmarkt-Wirsberg bei Bayreuth. Dort fand das „Deutsche Dampfbahntreffen“ statt.
Hier haben die Dampflokfreunde so viele Eindrücke mitgenommen, dass sie bei der Rückfahrt auf der Autobahn Nürnberg München bei km 467,5 spontan die Gründung des „Dampfbahnclubs Aßling“ beschlossen. Nach diesem
„Beschluss“ hatten die Eisenbahnfreunde während der weiteren Fahrt gen Aßling viel Spaß, einzelne ernst gemeinde Vorschläge aber meist phantastische, nicht realisierbare Träumereien wurden vorgebracht und über die
alle herzlich lachen konnten. Ein Vorschlag war auch, in Aßling einen Eisenbahnpark zu bauen. Man konnte nicht ahnen, dass diese „Träumereien“ nach wenigen Jahren realisiert und weit übertroffen wurden. Nach mehreren Vorbereitungstreffen war es am 20. November 1992 soweit. Im Gasthaus Hilscher in Aßling trafen sich nun schon 19 Dampfbahnfreunde . Einstimmig wurde der Verein gegründet. Der Verein wurde ins Vereinsregister eingetragen und wurde zum „DBCA“ Dampfbahnclub Aßling eV. Zum Vorstand wurde Karl Donauer, zum 2. Vorstand Georg Hagl gewählt. Kassier wurde Leonhard Rieder, Schriftführer Helmut Peetz. Die Gründungsmitglieder:
Oberstes Ziel des Vereins blieb es, in der Umgebung von Aßling eine „Parkähnliche“ feste
Eisenbahnanlage zu bauen. Dieses Vorhaben konnte verwirklicht werden. Siehe dazu: Der Eisenbahnpark. Am 12.02.2000 verstarb unser Vorstand und Erbauer der Dampflok, mit der alles begann,
Karl Donauer. Nach einiger Zeit mussten nun beim Dampfbahnclub Neuwahlen durchgeführt werden. Bei den Wahlen wurde sein Sohn Karl-Heinz Donauer, ebenfalls Dampf-Spezialist,
einstimmig zu seinem Nachfolger bestimmt. 2. Vorstand wurde Jochen Börschig, als Kassiererin wurde Rosemarie Peetz gewählt. Schriftführer Helmut Peetz wurde bei der
Versammlung bestätigt. 2005 wurde Gerhard Hanselmeier Kassier. Die Kassenprüfer des Vereins, Tina Donauer und Willi Röder jun. wurden in ihren Ämtern bestätigt.
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